10 nachhaltige Handgriffe, die du heute noch erledigen kannst

Mario Lemberger

4. März, 2020

Nachhaltigkeit bedeutet Verantwortung.
Die meisten Menschen gehen bisher noch sehr selbstverständlich mit unseren Ressourcen um, doch im Endeffekt wissen wir alle, dass die Quellen irgendwann versiegen werden. Darum sollten wir uns Gedanken machen, am besten bei jeder Konsumentscheidung! Das klingt nach viel Aufwand, aber das ist es gar nicht.
Hier sind 10 nachhaltige Handgriffe, die du gleich heute noch erledigen kannst!

1. Beim Einkaufen selbst ein Sackerl mitnehmen

Es kostet dich wenige Sekunden deiner Zeit, spart dir Geld, hilft der Umwelt, transportiert deine Einkäufe - was will man mehr? Außerdem gibt es diverse Stoffbeutel in allen möglichen Farben, mit allen Formen und Motiven. Du kannst dir online sogar selbst ein Sackerl bedrucken lassen, wenn du m ,ööä+öchtest. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! So ein Stoffbeutel lässt sich auch super klein zusammenfalten und passt in jede Handtasche. Leg dir am besten gleich ein paar zu und gib einen in jede deiner Taschen, die du im Alltag verwendest. So stellst du sicher, dass du immer ein Sackerl dabei hast. Du kannst aber auch einfach einen Plastikbeutel mehrmals benutzen, auch das hilft ungemein!

2. Mit den Öffis fahren statt mit dem Auto (oder zu Fuß gehen)

Lass das Auto stehen. Geh zu Fuß oder fahr mit dem Fahrrad, das verbrennt nämlich keine fossilen Brennstoffe, dafür aber Kalorien und es tut dem Herzen gut. Wenn es draußen regnet, super kalt ist oder du einen längeren Weg vor dir hast, dann fahr doch mal mit den Öffis. Dort ist es im Winter schön warm und im Sommer angenehm kühl, ein kleiner netter Bonus.
Außerdem schadet eine Öffi-Fahrt der Umwelt viel weniger als eine Autofahrt, unter anderem, weil viele Busse und U-Bahnen mit Strom fahren. Ebenfalls eine coole Alternative: E-Scooter! Sie stehen an jeder Ecke und sind nicht teurer als eine Busfahrt, aber manchmal schneller und mal ehrlich – es macht einfach mehr Spaß.

3. Etwas Veganes zum Abendessen essen

Nein, du musst nicht sofort zum Vollzeit-Veganer werden, um der Umwelt und den Tieren zu helfen, keine Panik! Du leistest schon einen riesigen Beitrag, wenn du einfach mal bei einer Mahlzeit am Tag auf Fleisch und tierische Produkte verzichtest. Damit schonst du die Natur und tust deinem Körper vielleicht auch noch was Gutes, denn vegane Mahlzeiten enthalten für gewöhnlich mehr Gemüse und somit auch mehr Vitamine und wichtige Nährstoffe. Außerdem kannst du mal was Neues ausprobieren – veganes Essen kann sehr lecker sein und bietet eine ganze Menge an neuen Geschmacksrichtungen, die nur darauf warten, von dir entdeckt zu werden!

4. Leitungswasser trinken

Klingt banal, kann aber unglaublich viel bewirken.
Viele Menschen trinken gerne Kaffee, Softdrinks oder Mineralwasser. Kaffee kommt oft in Pappbechern, manchmal sogar in Plastikbechern daher, Softdrinks und Mineralwasser sind meistens in Plastikflaschen abgefüllt. Uncool für die Umwelt. Auch uncool für den Geldbeutel, denn das kostet alles schließlich auch Geld. Leitungswasser ist kostenlos. Wer häufig Softdrinks konsumiert, wird sich am Anfang vielleicht etwas schwer mit dem Wasser tun, aber es ist wie alles im Leben reine Gewohnheit. Also: Trink heute einfach mal Leitungswasser statt Mineral!

5. Das Ebook statt dem Buch kaufen

Auch das kannst du tun. Für viele ist es ein magischer Moment, ein schönes Buch mit Seiten in den Händen zu halten, für andere ist es aber nicht weniger als das, was es ist: Ein Buch eben. Gehörst du zur zweiten Gruppe, dann wechsle doch einfach auf Ebooks! Auf einem Kindle lassen sich Bücher ebenso toll lesen wie auf Papier, es liegt angenehmer in der Hand und bietet viele Funktionen, die ein Buch aus Papier niemals bieten könnte. Es schadet auch der Umwelt viel weniger, als ein richtiges Buch. Noch dazu werden Bücher immer gerne gebunkert, viele Menschen können sich nur schlecht von ihren liebsten Geschichten trennen ... So funktioniert das mit dem Recycling bei Büchern dann auch wieder nicht. Einziger Minuspunkt beim Kindle: Man hat kein schönes Bücherregal im Wohnzimmer.

6. Mülltrennen

Noch immer trennen nicht alle Menschen ihren Müll. Gehörst du dazu? Dann fang doch heute damit an! Es hört sich nach mehr Arbeit an, als es ist. Wenn man ein gut organisiertes Mülltrennungssystem hat, ist es aber meist super einfach. Papier zu Papier, Plastik zu Plastik, Glas zu Glas, Alu zu Alu. Wenn du unsicher bist, was wohin gehört, dann google einfach mal, wie man richtig Müll trennt.

7. Essen aus Resten kochen

Immer wieder hört man tragische Zahlen zur Menge an weggeworfenen Lebensmitteln. Der Blick in den Kühlschrank betrübt dann viele. Man wirft einfach viel zu viel Essen weg! Darum mach dir doch heute einfach noch ein Essen aus den Dingen, die du noch zuhause rumliegen hast. Irgendetwas Köstliches lässt sich bestimmt noch daraus zaubern! Für die Zukunft könnte dir eventuell eine Vorratsliste helfen, sodass du immer genau weißt, was du noch zuhause hast und was du neu kaufen solltest.

8. Das neue Handy noch nicht kaufen

Lass die großen Kaufentscheidungen heute einfach mal ruhen. Überlege noch eine Nacht. Brauchst du dieses Produkt wirklich? Hast du nicht noch ein funktionierendes? Willst du wirklich so viel Geld ausgeben? Und wenn das neue Handy wirklich unbedingt her muss, was machst du mit dem alten? Wenn es noch tadellos funktioniert, dann wirf es nicht weg, verkaufe es zum Beispiel über Second-Hand-Online-Börsen. Viele Menschen würden sich bestimmt darüber freuen, genau wie die Umwelt.

9. Eine Zigarette weniger rauchen

Zigaretten schaden nicht nur deinem Körper. Die Filter von Zigaretten landen gerne mal am Boden und dort brauchen sie bis zu 15 Jahre, um sich zu zersetzen! Sie enthalten auch Nikotin und andere Giftstoffe. Vögel und Wildtiere essen immer mal wieder einen Zigarettenstummel und gehen tragisch daran zu Grunde. Rauch doch heute mal eine Zigarette weniger oder dämpfe die Zigaretten gut aus und wirf sie in den Restmüll.

10. Wasser sparen

Wir waschen uns mit Trinkwasser, das sollte man nie vergessen. Daher kannst du heute zum Beispiel beim Zähneputzen noch etwas Gutes tun – stell das Wasser ab und lass es nicht einfach ungenutzt laufen. Verzichte heute auf dein Vollbad und nimm einfach eine schnelle Dusche. Je nachdem, woher dein Wasser stammt bzw. wie dein Wasser erhitzt wird, hilfst du der Umwelt so gleich doppelt und dreifach!


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